Wir über uns
Presse
Unterschriftslisten
Spendenprojekte
Projekt SIMBABWE
> März 2010
> Februar 2009
> September 2008
> Mai 2008
Projekt TUR ABDIN (Türkei)
15.05.2011 - TÜRKEI
14.04.2011 - TÜRKEI
23.02.2009 - TÜRKEI
15.10.2008 - TÜRKEI
BUCHVORSTELLUNGEN
> "Der Untergang der islamischen Welt"
> "Kuxing - Folter in Tibet"
E-Mail-Aktionskreis
12.02.2012 - USA
05.02.2012 - TIBET
01.02.2012 - NACHRUF
29.01.2012 - CUBA
22.01.2012 - BURMA
15.01.2012 - VR CHINA
19.12.2011 - TÜRKEI
10.12.2011 - TAG DER MENSCHENRECHTE
04.12.2011 - ASERBAIDSCHAN
27.11.2011 - VIETNAM
22.11.2011 - WEISSRUSSLAND
15.11.2011 - ÄGYPTEN
13.11.2011 - MEXIKO
06.11.2011 - GAMBIA
01.11.2011 - BAHRAIN
22.10.2011 - VR CHINA / TIBET
16.10.2011 - CUBA
09.10.2011 - IRAN
03.10.2011 - DEUTSCHLAND
18.09.2011 - BRASILIEN
11.09.2011 - MAURETANIEN
04.09.2011 - CHINA / TIBET
24.08.2011 - IRAN
22.08.2011 - TÜRKEI
25.07.2011 - ÄTHIOPIEN
17.07.2011 - RECHT AUF LEBEN
16.07.2011 - BRASILIEN
10.07.2011 - VIETNAM
05.07.2011 - INDONESIEN
26.06.2011 - RECHT AUF LEBEN
18.06.2011 - IRAN
14.06.2011 - KOLUMBIEN
29.05.2011 - PAKISTAN
23.05.2011 - NORDKOREA
18.05.2011 - COSTA RICA
07.05.2011 - CHINA / TIBET
03.04.2011 - IRAN
27.03.2011 - USBEKISTAN
14.03.2011 - GRIECHENLAND
06.03.2011 - AFHANISTAN
27.02.2011 - USA
13.02.2011 - IRAN
06.02.2011 - CUBA
30.01.2011 - SYRIEN
23.01.2011 - VR CHINA
16.01.2011 - TIBET
12.12.2010 - INDIEN
05.12.2010 - KASACHSTAN
21.11.2010 - PAKISTAN
14.11.2010 - GUATEMALA
06.11.2010 - BURMA
01.11.2010 - TIBET
23.10.2010 - IRAN
17.10.2010 - CUBA
10.10.2010 - LEBENSRECHT
09.10.2010 - INDONESIEN
30.09.2010 - TÜRKEI
27.09.2010 - ÖSTERREICH
25.09.2010 - LEBENSRECHT
10.09.2010 - IRAN
06.09.2010 - LAOS
07.08.2010 - SYRIEN
19.07.2010 - VR CHINA / TIBET
07.07.2010 - DEUTSCHLAND
29.06.2010 - IRAN
28.06.2010 - CUBA
16.05.2010 - VR CHINA
05.05.2010 - TANSANIA
02.05.2010 - RUSSLAND
11.04.2010 - LEBENSRECHT
10.04.2010 - CUBA
17.03.2010 - BRASILIEN
13.03.2010 - SIMBABWE-Projekt
07.03.2010 - ÄTHIOPIEN
02.03.2010 - BIRMA
28.02.2010 - KOLUMBIEN
18.02.2010 - PAKISTAN
13.02.2010 - IRAN
10.01.2010 - VIETNAM
29.12.2009 - Westsahara
13.12.2009 - TIBET
12.12.2009 - TAG DER MENSCHENRECHTE
05.12.2009 - IRAN
01.12.2009 - MAROKKO
24.11.2009 - VR CHINA
07.11.2009 - DEUTSCHLAND
05.11.2009 - UNGEBORENES LEBEN
30.10.2009 - ÄGYPTEN
28.10.2009 - TÜRKEI
19.09.2009 - MALAYSIA
17.09.2009 - KOLUMBIEN
16.09.2009 - LEBENSRECHT
07.09.2009 - IRAN
19.08.2009 - VR CHINA
21.07.2009 - LEBENSRECHT
20.07.2009 - VENEZUELA
03.07.2009 - HAITI
30.06.2009 - INDIEN
26.06.2009 - USA
14.06.2009 - PAKISTAN
11.06.2009 - TIBET / VR CHINA
02.06.2009 - RUSSLAND
24.05.2009 - VR CHINA
21.05.2009 - IRAN
17.05.2009 - TÜRKEI
18.01.2009 - IRAN
26.01.2009 - IRAN
Kontakt / Impressum
   
 


Quelle: Gesellschaft für bedrohte Völker e.V., www.gfbv.de

Leonard Peltier (67) gehörte zur Führung der indianischen Bürgerrechtsbewegung American Indian Movement (AIM), als er 1977 nach einem bis heute hoch umstrittenen Prozess wegen Mord an zwei FBI-Agenten zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Seit 35 Jahren ist er unschuldig in Haft. Eine Belastungszeugin wurde massiv vom FBI unter Druck gesetzt, gegen Peltier auszusagen. Diese Zeugin widerrief ihre Aussage später; trotzdem weigern sich die US-Behörden bis heute, das Verfahren wieder aufzunehmen. Der Rechtsweg ist erschöpft. Die letzte Hoffnung für Leonard Peltier ist daher die Begnadigung durch Präsident Obama. 

Leonard Peltier, geboren am 12. September 1944 in Grand Forks, Nord Dakota/ USA, ist Anishinabe und Dakota/Lakota. 1975 war er im Pine Ridge Reservat der Oglala Lakota in Süd Dakota, als dort im Zuge eine Schießerei zwei FBI-Agenten und ein junger Indianer zu Tode kamen. In einem Prozess, dessen Beweisführung zu einem Gutteil auf Falschaussagen und manipulierten Beweisen beruhte, wurde er 1977 zu zweimal lebenslänglich verurteilt.

Trotz eingestandener Verfahrensfehler und obwohl die US-Behörden inzwischen zugeben, dass sie nicht wissen, wer vor mehr als 30 Jahren die tödlichen Schüsse abgegeben hat, sind alle Versuche der Anwälte Peltiers, ein neues Verfahren zu erwirken, bislang gescheitert. Angesichts seiner langen Haftzeit und der allseits konstatierten guten Führung hätte er ohnehin schon lange vorzeitig auf Bewährung entlassen werden müssen. Die zuständige Kommission besteht als Voraussetzung aber auf einem Schuldeingeständnis - für eine Tat, die er nicht begangen hat.

Während seiner Haftzeit wurde der Verfechter indianischer Menschenrechte zu einem anerkannten Maler und Schriftsteller. 1986 erlitt er einen Schlaganfall. Auf dem linken Auge hat er danach 80% der Sehkraft verloren. Er ist an Diabetes erkrankt, leidet unter hohem Blutdruck. Nicht bestätigt hat sich dagegen der Verdacht auf eine Krebserkrankung.

Viele Prominente wie Harry Belafonte, Marlon Brando, Nelson Mandela oder Robert Redford setzten sich ebenso für ihn ein, wie der jüdische „Nazijäger“ Simon Wiesenthal oder Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Europaparlamentes. 

Auch Richter Gerald Heaney, der in zwei Berufungsverfahren den Vorsitz führte, bat den damaligen US-Präsidenten Clinton schriftlich, das Urteil gegen Peltier aufzuheben und Peltier zu begnadigen. Doch Clinton beugte sich dem Druck des FBI und strich den Namen des Bürgerrechtlers kurz vor der Amtsübergabe an George Bush im Januar 2001 wieder von der Liste der Begnadigungen.

Peltier, der bereits als Amerikas Mandela bezeichnet wurde, wird von der Gesellschaft für bedrohte Völker, von Amnesty International und anderen Menschenrechtsorganisationen als politischer Gefangener betrachtet.

Das „Leonard Peltier Defense Offense Committee“, das sich seit Jahren um die Freilassung des Aktivisten bemüht und weltweit Aktionen koordiniert, hat einen „Leonard Peltier Walk for Human Rights“ organisiert, der am 18. Dezember 2011 in Alcatraz Island, Kalifornien, gestartet ist und am 18. Mai 2012 in Washington D.C.mit einer Abschlusskundgebung enden wird (weitere Informationen dazu unter: http://www.whoisleonardpeltier.info/walk.htm ).

>>> Wir möchten Sie bitten, sich für die Begnadigung von Leonard Peltier einzusetzen und den Online-Appell der Gesellschaft für bedrohte Völker an Präsident Obama zu unterzeichnen. Dieser wird mit den gesammelten Unterschriften am 18. Mai 2012 zum Abschluss des „Leonard Peltier Walk for Human Rights“ an Präsident Obama geschickt. Den Appell erreichen Sie unter folgendem Link: http://www.gfbv.de/unterschrlis.php?id=17&stayInsideTree=1