Wir über uns
Presse
Unterschriftslisten
Spendenprojekte
Projekt NORD-IRAK (Yeziden und Christen)
> 12.07.2015
Projekt TUR ABDIN (Türkei)
15.05.2011 - TÜRKEI
14.04.2011 - TÜRKEI
23.02.2009 - TÜRKEI
15.10.2008 - TÜRKEI
BUCHVORSTELLUNGEN
> "Der islamische Faschismus"
> "Krieg oder Frieden - Die arabische Revolution und die Zukunft des Westens"
> "Der Untergang der islamischen Welt"
> "Kuxing - Folter in Tibet"
E-Mail-Aktionskreis
15.10.2017 - TÜRKEI
08.10.2017 - KAMERUN
01.10.2017 - SUDAN
24.09.2017 - VR CHINA
17.09.2017 - BURUNDI
09.09.2017 - TADSCHIKISTAN
30.07.2017 - THAILAND
23.07.2017 - VAE / JEMEN
16.07.2017 - TÜRKEI
09.07.2017 - TOGO
02.07.2017 - ÄGYPTEN
26.06.2017 - TIBET / VR CHINA
18.06.2017 - INDONESIEN
27.05.2017 - Vereinigte Arabische Emirate
14.05.2017 - ERITREA
01.05.2017 - MYANMAR (Birma)
24.04.2017 - LEBENSRECHT
26.03.2017 - LEBENSRECHT
19.03.2017 - IRAN
12.03.2017 - KASACHSTAN
05.03.2017 - SYRIEN
18.02.2017 - SYRIEN
12.02.2017 - MYANMAR (BIRMA)
05.02.2017 - ASERBAIDSCHAN
29.01.2017 - BANGLADESH
22.01.2017 - MYANMAR (BIRMA)
15.01.2017 - TIBET
08.01.2017 - VR CHINA
10.12.2016 - MALAWI
29.11.2016 - NORD-IRAK
22.11.2016 - SUDAN
13.11.2016 - BRASILIEN
06.11.2016 - IRAN
29.10.2016 - MALAYSIA
23.10.2016 - SAUDI-ARABIEN
09.10.2016 - VIETNAM
03.10.2016 - JEMEN
26.09.2016 - NORWEGEN
11.09.2016 - KIRGISIEN
04.09.2016 - VR CHINA / TIBET
27.08.2016 - NAURU
24.07.2016 - INDONESIEN
10.07.2016 - KOLUMBIEN
19.06.2016 - KUBA
11.06.2016 - MEXIKO
29.05.2016 - Kriegsverbrechertribunal für IS-Täter
22.05.2016 - VR CHINA
14.05.2016 - IRAN
01.05.2016 - TÜRKEI
10.04.2016 - VR CHINA / TIBET
22.03.2016 - IRAN
13.03.2016 - INDIEN
06.03.2016 - ÄGYPTEN
28.02.2016 - KRIM / RUSSLAND
21.02.2016 - LAOS
14.02.2016 - USA
07.02.2016 - ÄTHIOPIEN
31.01.2016 - VIETNAM
23.01.2016 - LEBENSRECHT / IRAN
17.01.2016 - TIBET
10.01.2016 - IRAN
13.12.2015 - VR CHINA
29.11.2015 - INDIEN
22.11.2015 - VR CHINA
08.11.2015 - INDONESIEN
02.11.2015 - VENEZUELA
27.09.2015 - ZIMBABWE
06.09.2015 - VR CHINA
16.08.2015 - VIETNAM
14.07.2015 - IRAN
11.07.2015 - INDONESIEN
06.07.2015 - GAMBIA
28.06.2015 - SUDAN
31.05.2015 - PAKISTAN
10.05.2015 - ASERBAIDSCHAN
01.05.2015 - VR CHINA / TIBET
25.04.2015 - MAROKKO
19.04.2015 - MEXICO
23.02.2015 - SCHWEDEN
08.02.2015 - VR CHINA / HAMBURG
01.02.2015 - MAURETANIEN
18.01.2015 - PAKISTAN
29.12.2014 - USA
14.12.2014 - USBEKISTAN
30.11.2014 - EUROPA
23.11.2014 - ÄGYPTEN
09.11.2014 - ASERBAIDSCHAN
21.09.2014 - CUBA
07.09.2014 - ASERBAIDSCHAN
24.08.2014 - IRAN
17.08.2014 - ECUADOR
22.06.2014 - LAOS
15.06.2014 - VR CHINA / TIBET
09.06.2014 - MEXIKO
   
 


Quellen: Evangelische Nachrichtenagentur idea, www.idea.de, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, www.igfm.de

Als „Gefangenen des Monats Oktober“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschen- rechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichten- agentur „idea“ den in der Türkei inhaftierten US-Theologen Andrew Brunson benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den evangelischen Pastor der Auferstehungskirche in Izmir einzusetzen und für ihn zu beten.

Brunson wurde zusammen mit seiner Frau Norine am 7. Oktober 2016 inhaftiert. Sie kam zwölf Tage später wieder frei. Dem Pastor wurde anfänglich vorgeworfen, Mitglied der islamischen Gülen-Bewegung zu sein, die laut der türkischen Regierung hinter dem gescheiterten Putsch gegen Präsident Erdoğan stehen soll. Seit dem 24. August 2017 wird ihm zur Last gelegt, dass er als CIA-Agent einen Umsturz herbeiführen wollte. Damit droht ihm formal viermal lebenslange Haft.

Präsident Erdoğan bot am 28. September 2017 den USA an, den Pastor freizulassen, wenn der im US-Bundesstaat Pennsylvania lebende islamische Prediger Fethullah Gülen ausgeliefert wird. Pastor Brunson hat die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Er habe sich seit Beginn seines Aufenthaltes in der Türkei im Jahr 1993 ausschließlich in den Dienst der christlichen Verkündigung gestellt. „Ich bin ein Verteidiger von Jesus Christus“, sagte der 49-jährige Vater von drei Kindern, als er mit den jüngsten Anschuldigungen konfrontiert wurde. Mit Wissen des Staates habe er in seiner Gemeinde gearbeitet. Ursprünglich wurde ihm und seiner Frau seitens der Behörden nur die Ausweisung angedroht. Seine Familie ist sich sicher, dass er wegen seines christlichen Glaubens ins Fadenkreuz geriet. US-Präsident Donald Trump setzte sich bereits vergeblich für den Pastor ein, als Erdoğan ihn am 16. Mai besuchte.

Die IGFM und idea rufen dazu auf, sich in Briefen an den türkischen Präsidenten für die Freilassung von Brunson einzusetzen. Die Türkei habe sich zur Achtung der Religionsfreiheit verpflichtet.

>>> Bitte unterstützen Sie dieses Anliegen, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen senden.

+ + + + +

Seine Exzellenz
Präsident Recep Tayyip Erdogan
c/o Türkische Botschaft
Tiergartenstrasse 19-21
D-10785 Berlin

E-Mail: botschaft.berlin@mfa.gov.tr 
Fax: 030-27590915




Exzellenz,

ich möchte Sie bitten, sich für die Freilassung des in der Türkei inhaftierten Pastors Andrew Brunson einzusetzen. Der 49-jährige Geistliche der Auferstehungsgemeinde in Izmir hat sich 23 Jahre ausschließlich als Seelsorger betätigt. Am 7. Oktober 2016 wurde er jedoch zusammen mit seiner Frau Norine inhaftiert. Während sie am 19. Oktober 2016 wieder freigelassen wurde, erheben die Behörden nun schwerste politische Anschuldigungen gegen den Pastor, die bislang nicht weiter begründet wurden.

Lange blieb Brunson der Zugang zu einem Anwalt verwehrt, während ihn große Medien in der Türkei bereits für schuldig erklärten. Angehörige seiner Familie und seiner Kirche sind der Meinung, er sei aufgrund seines Glaubens ins Visier der Behörden geraten.

Im Jahr 2003 hat die Türkei den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte ratifiziert, wonach niemand willkürlich festgehalten werden darf. Auch hat sich die Türkei damit zur Achtung der Religionsfreiheit verpflichtet.

Freundliche Grüße





KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de 

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de   

>>> Europäisches Parlament, Unterausschuss für Menschenrechte, E-Mail: droi-secretariat@ep.europa.eu