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Quellen: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte / IGFM, www.igfm.de, Evangelische Nachrichtenagentur idea, www.idea.de

Als „Gefangenen des Monats Februar" haben die Internationale Gesellschaft für Menschen- rechte (IGFM) und idea den in Pakistan inhaftierten 16-jährigen Asif Stephen benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den Christen einzusetzen und für ihn zu beten.

Die Polizei verhaftete den geistig Behinderten im Dorf Jhamkay (Distrikt Gujranwala/Punjab) am 12. August 2017 wegen angeblicher Blasphemie. Ein Mann namens Muhammed Nawaz hatte ihn zunächst auf dem Markt lauthals des Diebstahls bezichtigt und ihn dann beschuldigt, einen Koran verbrannt zu haben. Daraufhin begann eine aufgebrachte Menge, den Jugendlichen zu schlagen.

Herbeigerufene Polizisten brachten ihn in die örtliche Polizeistation. Dort versuchte ein Mob von rund 300 Personen unter Führung eines radikal-islamischen Geistlichen und Lokalpolitikers, den Christen zu lynchen. Nur dank eines massiven Polizeieinsatzes konnte dies verhindert werden. Asifs Eltern bestreiten energisch, dass ihr Sohn einen Koran angesteckt und einen Diebstahl begangen habe.

Zum Hintergrund: Asif trägt zum Einkommen seiner Familie bei, indem er weggeworfene Flaschen an einem Friedhof nahe ihres Hauses aufsammelt. Darüber geriet er mit dem Muslim Nawaz mehrfach in Streit, der die Flaschen für sich beansprucht. Nach der Festnahme Asifs musste dessen Familie aus Sicherheitsgründen untertauchen. Die IGFM und idea rufen dazu auf, sich in Briefen an den pakistanischen Präsidenten Mamnoon Hussain für die Freilassung des Christen und die Sicherheit seiner Familie einzusetzen. Menschenrechtler weisen seit Jahren darauf hin, dass die Blasphemiegesetze zu einem Mittel der Rache in persönlichen Auseinandersetzungen geworden sind. Sie sehen für die Beleidigung des Propheten Mohammed die Todesstrafe und für die Verunglimpfung des Korans lebenslange Haftstrafen vor.

Von den 193 Millionen Einwohnern Pakistans sind etwa 95% Muslime, 2% Christen sowie 2% Prozent Hindus.

>>> Bitte helfen Sie mit, die Freilassung von Asif Stephen zu erreichen, indem Sie das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen schicken.


+ + + + + +

Seine Exzellenz
Präsident Mamnoon Hussain
℅: Botschaft der Islamischen Republik Pakistan
Schaperstraße 29
10719 Berlin

E-Mail: mail@pakemb.de
Fax: 030/21244210


Exzellenz,

ich wende mich wegen des 16-jährigen pakistanischen Christen Asif Stephen an Sie. Der geistig behinderte Jugendliche wurde am 12. August 2017 im Dorf Jhamkay (Distrikt Gujranwala/Punjab), wegen angeblicher Blasphemie verhaftet.

Ein Mann namens Muhammed Nawaz hatte ihn zunächst auf dem Markt lauthals des Diebstahls bezichtigt und ihn dann beschuldigt, einen Koran verbrannt zu haben. Daraufhin begann eine aufgebrachte Menge, den Jugendlichen zu schlagen. Herbeigerufene Polizisten brachten ihn in die örtliche Polizeistation.

Dort versuchte ein Mob von rund 300 Personen unter Führung eines Lokalpolitikers, den Christen zu lyncah. Nur dank eines massiven Polizeieinsatzes konnte dies verhindert werden. Asifs Eltern bestreiten energisch, dass ihr Sohn einen Koran angesteckt und einen Diebstahl begangen habe.

Zum Hintergrund: Asif trägt zum Einkommen seiner Familie bei, indem er weggeworfene Flaschen an einem Friedhof nahe ihres Hauses aufsammelt. Darüber geriet er mit Muhammed Nawaz mehrfach in Streit, der die Flaschen für sich beansprucht. Nach der Festnahme Asifs musste dessen Familie aus Sicherheitsgründen untertauchen.

Seit vielen Jahren weisen Menschenrechtsorganisationen auf diese besonders für Christen und andere religiöse Minderheiten gefährliche Rechtslage hin. Das Blasphemiegesetz ist zu einem Mittel zur Rache in persönlichen Auseinandersetzungen geworden, beklagen pakistanische Menschenrechtler.

Ich bitte Sie, sich sofort für die Freilassung Asif Stephens und für seine Sicherheit sowie die seiner Familienangehörigen einzusetzen.

Freundliche Grüße




KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de    

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de