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Quellen: Evangelische Nachrichtenagentur idea, www.idea.de, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte / IGFM, www.igfm.de

Als „Gefangenen des Monats Juni“ haben die Internationale Gesellschaft für Men- schenrechte (IGFM) und idea einen christlichen Politiker in Indonesien benannt. Sie rufen dazu auf, sich für den ehemaligen Gouverneur der Hauptstadt Jakarta, Basuki Tjahaja Purnama, einzusetzen und für ihn zu beten. Er war am 9. Mai 2017 zu zwei Jahren Gefängnis wegen angeblicher Blasphemie verurteilt worden, weil er den Islam beleidigt haben soll.

Er hatte im Wahlkampf erklärt, der Koran verbiete es Muslimen nicht, für einen Nichtmuslim zu stimmen. Purnama wurde daraufhin von Islamisten angezeigt. Sie organisierten darüber hinaus Protestmärsche mit mehr als 500.000 Teilnehmern gegen ihn. Der chinesischstämmige Politiker hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Nach Angaben seiner Schwester hat er die Haft mit einer Bibel im Gepäck angetreten, weil er es liebe, darin zu lesen.

In Indonesien ist eine Aussage von ihm bekannt, was geschehen soll, wenn er einem Anschlag zum Opfer fallen sollte: „Schickt dann einfach den Sarg mit meiner Leiche zu meiner Heimatinsel Belitung mit der Aufschrift: ‚Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn‘!“ Die Gesellschaft für bedrohte Völker (Göttingen) hatte das Urteil gegen Purnama als „neuen traurigen Höhepunkt der religiösen Intoleranz in dem bevölkerungsreichsten muslimischen Staat der Erde“ bezeichnet. Von den über 260 Millionen Einwohnern Indonesiens sind 87% Muslime und 9% Christen.

>>> Die IGFM und idea rufen dazu auf, in Briefen an den indonesischen Staatspräsidenten Joko Widodo um die Freilassung von Purnama zu bitten. Bitte senden Sie dazu das nachfolgende Schreiben kurzfristig an die genannten Stellen ab. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, einen englischsprachigen Online-Appell von Amnesty International Australien zu unterzeichnen, den Sie unter folgendem Link erreichen: https://www.amnesty.org.au/act-now/iar834-indonesia-ahok/?utm_source=Campaign&utm_medium=email&utm_campaign=IAR834_20170601_Ahok&utm_content=button

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Seine Exzellenz
Staatspräsident Joko Widodo
c/o:  Botschaft der Republik Indonesien
Lehrter Strasse 16 - b17
D-10557 Berlin

E-Mail: info@indonesian-embassy.de
Fax: 030-44737142



 
Exzellenz,

mit großer Sorge hat die Weltöffentlichkeit von der Verurteilung des Politikers und Christen Basuki Tjahaja Purnamas  zu zwei Jahren Haft wegen angeblicher Blasphemie erfahren. Er ist international als mutiger und ehrlicher Politiker bekannt, der die Angehörigen aller Religionsgemeinschaften respektiert. Der frühere Gouverneur von Jakarta hatte im Wahlkampf erklärt, der Koran verbiete es Muslimen nicht, für einen Nichtmuslim zu stimmen. Mit seinen Äußerungen wollte er auf die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz und in der Gesellschaft unabhängig von ihrer Religion weisen. Die Aussagen sind sehr missverstanden worden, und darüber hat er sein ehrliches Bedauern ausgedrückt.

Darüber hinaus ist die Strafe unverhältnismäßig. Ich bitte Sie, sich mutig für die Freilassung Ihres langjährigen politischen Weggefährten einzusetzen. Lassen Sie nicht zu, dass das Blasphemiegesetz dazu benutzt wird, um Angehörige religiöser Minderheiten einzuschüchtern, ihre Rechte einzuschränken oder sie gar zu verfolgen und letztlich zu vertreiben.

Freundliche Grüße




KOPIEN:

>>> Auswärtiges Amt, Berlin, Fax: 03018-17-3402, E-Mail: poststelle@auswaertiges-amt.de       

>>> Deutscher Bundestag, Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Fax: 030-227-36051, E-Mail: menschenrechtsausschuss@bundestag.de