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Quelle: ZeROChA (Zentralrat zur Förderung und Schutz der Kultur der Rum-Orthodoxen Christen von Antiochien), www.citizengo.org

In den vergangenen Jahren gab es Anzeichen für eine Minderung der Bedrängnis, in der sich die Christen in der Türkei befinden. Es wuchs die Hoffnung, dass die Türkei sich auf eine gerechte Auslegung ihrer Verfassung besinnen und den christlichen Minderheiten in der Türkei die verfassungsgemäßen Rechte zugestehen würde.

Diese Hoffnungen wurden in den vergangenen Wochen zerstört. Anstatt den christlichen Kirchen in der Türkei endlich einen geordneten Rechtsstatus einzuräumen und ein uneingeschränktes kirchliches Leben zu ermöglichen, wurden an verschiedenen Orten (z.B. in Bursa und Diyarbakir) Kirchenschließungen und Beschlagnahmen angedroht.

Auf der Insel Heybeliada (griechisch Chalki) wurde zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder ein orthodoxes Kloster enteignet. Die „Patriarchalskiti“ zur Verklärung Christi (Metamorphosis) wurde am 5. April 2016 vom Forstministerium übernommen und der dort lebende Mönch musste das Gelände verlassen. Die jahrelangen Bemühungen des ökumenischen Patriarchen Bartholomaios um einen Erhalt des Klosters wurden damit zunichte gemacht. Das Forstministerium plant Berichten zufolge, das Kloster „Patriarchalskiti“ (das auch „Makarios-Skiti“ genannt wird) in einen Feuerwehrstützpunkt umzuwandeln.

Heybeliada im Marmarameer bei Istanbul war über Jahrhunderte ein Zentrum christlich-orthodoxen Glaubenslebens. Auf der Insel befinden sich mehrere orthodoxe Klöster und Einrichtungen, darunter auch die einstmals berühmte theologische Hochschule von Heybeliada. Im 20. Jahrhundert hatte der türkische Staat mehrere Klöster und Kirchen auf der Insel beschlagnahmt.


Die Christen in der Türkei sind durch all diese Maßnahmen sehr verunsichert und benötigen dringend Unterstützung in ihren Bestrebungen, die ihnen gemäß der türkischen Verfassung zustehenden Rechte zu erlangen.

Der Zentralrat zur Förderung und Schutz der Kultur der Rum-Orthodoxen Christen von Antiochien)(ZeROCha) hat eine Petition initiiert, die sich an den türkischen Forstminister Prof. Dr. Veysel Eroğlu und die Botschafter Hüseyin Avni Karslıoğlu (Berlin), Mehmet Hasan Göğüş (Wien) und Tanju Sümer (Bern) wendet. Diese werden gebeten,  sich einzusetzen für:

    •    die Religionsfreiheit und die Gewährung gleicher Rechte für die Angehörigen religiöser Minderheiten in der Türkei;
    •    die Rückgabe des im 20. Jahrhundert verstaatlichten Kircheneigentums an die Kirchen einschließlich dem Recht, das Eigentum selbst zu verwalten (Beendigung des Systems der vom Staat beeinflussten bzw. kontrollierten) religiösen Stiftungen;
    •    die Genehmigung zur Wiedereröffnung des Priesterseminars der orthodoxen Kirche, das sich ebenfalls auf Heybeliada befindet;
    •    die Rücknahme der Beschlagnahme der „Patriarchalskiti“ zur Verklärung Christi und die Rückgabe dieses Klosters;
    •    die Suche nach einem geeigneten Alternativstandort für den auf dem Gelände der „Patriarchalskiti“ geplanten Feuerwehrstützpunkt;
    •    einen erfolgreichen Verlauf der angekündigten Gespräche des ökumenischen Patriarchen Bartholomaios mit der türkischen Regierung über die aufgeführten Punkte.

>>> Bitte beteiligen Sie sich an der Online-Petition, die Sie erreichen, wenn Sie auf das nachfolgende Symbol von CitizenGo klicken: